Alejo Ruiz

Da deutet sich etwas an! Vielleicht die beste Beschreibung für den jungen argentinischen Tenor Alejo Ruiz.

Alejo besuchte das Konservatorium in Mar del Plata, wo er sich neben Gitarre und Violine dem Gesang widmete und schließlich in Gänze verschrieb. Weitere Ausbildungsschritte führten ihn nach London zu Laura Sarti sowie nach Hamburg zu Mark Tucker und Raminta Lampsatis. Seit dem Herbst 2021 belegt er ein Aufbaustudium an der MUK Wien für klassische Operette. 

Alejo Ruiz debütierte mit Cascada in Léhars "Die lustige Witwe". Den Tamino ("Die Zauberflöte" / Mozart) sang er an der Opernwerkstatt am Rhein, den Max ("Der Freischütz" / von Weber) folgte in einer Produktion der Sakralen Oper Berlin.

Den Durchbruch markierten 2021 der Erste Preis beim Internationalen Opernwettbewerb Litauens und damit verbunden des "JonAs MeKas-Stipendiums" Kaunas - Wien - New York. Er begeisterte die Jury und das Publikum mit seinem warmen, fülligen und brillant geführten Tenor und einer enormen Bühnenpräsenz. Und diese Bühnenpräsenz, gepaart mit Charme und Persönlichkeit, konnten seither Besucher in Litauen, Berlin, Braunschweig und Eggenfelden und an zahlreichen Bühnen in Österreich erleben. 

Für 2022 sind bereits Engagements als Rudolfo ("La Bohéme" / G. Puccini) am Nationaltheater Vilnius / Litauen und Operetten-Tourneen als Danilo ("Die lustige Witwe" / F. Léhar), als Barinkay ("Der Zigeunerbaron" / J. Strauß) und im Rahmen der MUK-Ausbildung in der Titelpartie von "Idomeneo" (W.A.Mozart).