Radoslava Vorgic

Die Sopranistin schloss ihr Studium in Serbien sowie ihr Master- und Konzertexamen bei Prof. C. Eder an der HfM in Mainz ab. Sie war Mitglied im Jungen Ensemble am Staatstheater Mainz und dort als Lucia („Rape of Lucretia“ /Britten), Armida („Rinaldo“ / Händel), Abel („Il primo omicidio“ / Scarlatti) und Tancredi („La Gerusalemme Liberata“ / Pallavicino) zu hören. 2012 sang sie die Titelpartie der Coscoletto in der gleichnamigen Operette von Offenbach (Rudolstadt) und war als Flaminia („Il mondo de la luna“ / Haydn) unter der Regie von Peer Boysen zu erleben. 2015 debütierte sie als Angelica („ Orlando“ / Händel) am Opernhaus Madlenianum in Belgrad (Serbien).
Radoslava Vorgic arbeitet u.a. mit der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, dem Jugendorchester ODEON, dem Neumeyer Consort, dem New Trinity Baroque sowie dem Ensemble Sarband. Wichtige musikalische Impulse gaben Meisterkurse bei Emma Kirkby, Cheryl Studer, Gerd Uecker, Helen Donath, Janice Alder, Snezana Brzakovic und Friedemann Röhlig. Sie ist die Preisträgerin der Kammeroper Schloss Rheinsberg (2016), des Barockwettbewerb TAMIS in Saarbrücken (2013), beim Int. Meistersingerkurs in Neustadt an der Weinstraße (2010, 2011), sowie Stipendiatin der Walter-Kaminsky Stiftung.
Eine besondere Affinität hat sie zur Alten Musik, wo ihr insbesondere ihre große Gestaltungsgabe, das leuchtende Timbe und die ungewöhnliche Qualität ihrer Koloraturen zum Vorteil gereichen. Sie nahm am Exzellenzprogramm „Barock Vokal“ an der Hochschule für Musik Mainz teil. Sie arbeitete mit Ton Koopman, Andreas Scholl und Wolfgang Katschner zusammen.

Radoslava Vorgic gehört zum Ensemble der Neuen Oper Belgrad und ist ständiger Gast am Staatstheater Wiesbaden.

Zu ihren kommenden Aufgaben gehören LaptopDancer1 in der Turnage-Oper "Anna Nicole" am Staatstheater Wiesbaden und Clorinda in Rossinis "La Cenerentola" bei den Festspielen auf Gut Immling 2021.