Marian Müller

Der 1989 in Göttingen geborene Marian Müller entdeckte seine Liebe zum Singen und zur klassischen Musik im Göttinger Knabenchor. Nach dem Abitur studierte er in Hannover bei Marina Sandel und in Frankfurt am Main bei Berthold Possemeyer und Hedwig Fassbender. Im Rahmen von Meisterkursen erhielt er wichtige musikalische Anregungen von Peter Schreier, Brigitte Fassbaender, Helmut Deutsch, Håkan Hagegård, Donald George und Jan Philip Schulze.

Während des Studiums sang er im Rahmen von Hochschulproduktionen u.a. den Sid in Albert Herring, Marco in Gianni Schicchi und den Dandini in La Cenerentola bei den Burgfestspielen Bad Vilbel. 2008 gewann er den Schrader-Preis der Musikhochschule Hannover, von 2010 und 2011 erhielt er Stipendien der Region Hannover und der Yehudi Menuhin Live Music Now Stiftung. 2012 war er Finalist beim Wettbewerb Franz Schubert und die Musik der Moderne in Graz sowie 2014 Finalteilnehmer beim Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb in Berlin.

In der Spielzeit 2014/15 debütierte Marian Müller als Guglielmo in Mozart's Cosi fan tutte am Schleswig-Holsteinischen Landestheater und ist seitdem festes Ensemblemitglied. Dort verkörperte er unter anderem den Grafen Almaviva in Le nozze di Figaro, Lescaut in Manon Lescaut, Silvio in Pagliacci, Morales in Carmen und Lord Guglielmo Cecil in Maria Stuarda. Im August 2017 sang er Morales und Dancairo beim jOpera Festivalsommer in Jennersdorf, 2018 gastierte er als Falke in Die Fledermaus am Theater Bremen. In der Spielzeit 2019/20 wird er in Flensburg die Titelpartie in Mozart's Don Givoanni verkörpern.

Als Konzertsänger hat Marian Müller ein breit gefächertes Repertoire, das sich von Bach's Kantaten, Oratorien und Passionen über Brahm's Reqiem bis hin zu Orff's Carmina Burana erstreckt. In diversen Liederabenden sang er die großen Zyklen wie Schubert's Winterreise und Die Schöne Müllerin sowie Schumann's Dichterliebe und den Liederkreis Op. 39 ebenso wie Lieder von Brahms, Fauré, Wolf, Strauss, Ives, Rihm und Eisler.